Es ist erschütternd zu sehen, wie Simon nach drei Jahren Haft nun als Lieferfahrer arbeitet, während die Frau, für die er die Schuld auf sich nahm, einen Luxuswagen heiratet. Der Kontrast zwischen seinem einfachen Leben und ihrer prunkvollen Hochzeit könnte nicht größer sein. Die Szene, in der er den alten Mann rettet, zeigt seinen wahren Charakter, weit entfernt von dem Bild, das andere von ihm haben.
Was für eine Wendung! Der Bräutigam gibt zu, dass er damals betrunken den Unfall verursacht hat, aber Simon hat die Schuld übernommen. Jetzt macht er sich noch lustig über Simons Situation. Diese Arroganz ist kaum zu ertragen. Es erinnert an Themen aus Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben, wo Reichtum oft mit moralischem Verfall einhergeht. Man wünscht sich, Simon würde endlich aufwachen.
Der Moment, in dem die Braut den Ring auf den Boden wirft und Simon ihn aufhebt, ist visuell und emotional extrem stark. Es symbolisiert nicht nur das Ende ihrer Beziehung, sondern auch, wie wenig sie seine Opfer schätzt. Während sie im Luxus lebt, muss er sich mit den Überresten ihrer gemeinsamen Vergangenheit begnügen. Eine sehr kraftvolle Bildsprache, die zum Nachdenken anregt.
Trotz aller persönlichen Tragödie zögert Simon keine Sekunde, als er den alten Mann auf der Straße sieht. Während andere wegsehen oder Angst vor einer Falle haben, hilft er sofort. Diese Szene zeigt, dass er innerlich immer noch der Gute ist, auch wenn das Leben ihn hart getroffen hat. Solche Momente machen Serien wie Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben so besonders, weil sie wahre Werte zeigen.
Die Hochzeitsszene mit dem Rolls-Royce und den roten Rosen steht in starkem Kontrast zu Simons blauem Roller und seiner abgetragenen Kleidung. Doch wer hat am Ende mehr Wert? Der Bräutigam prahlt mit Reichtum, aber Simon hat das Leben eines Menschen gerettet. Diese Gegenüberstellung von materiellem Erfolg und moralischer Integrität ist brillant gemacht und bleibt lange im Kopf.