Die Waldszene beginnt ernst, doch die Mimik des Mannes in Schwarz bringt mich zum Lachen. In Werwolf-Papa kippt Spannung oft in Slapstick. Der Schamane lacht herzlich, während der andere verzweifelt Gesten macht. Einfach köstlich. Die Kostüme sind detailliert, doch die Situation wirkt absurd.
Die Fellkostüme und Federschmuck sehen sehr authentisch aus. Man merkt die Mühe bei der Ausstattung von Werwolf-Papa. Besonders die Frau im ethnischen Look wirkt stark. Die Farben im Wald passen gut. Schön, mal etwas anderes zu sehen. Die Mimik erzählt fast mehr. Sehr empfehlenswert.
Ich mag die Mischung aus Drama und Komödie. Der Mann mit den Katzenohren versucht ernst zu sein, scheitert aber kläglich. In Werwolf-Papa wird diese Dynamik super genutzt. Die Gruppe reagiert glaubhaft. Es fühlt sich an wie eine echte Stammesversammlung, die aus dem Ruder läuft. Das macht Lust auf mehr.
Die Gesichtsausdrücke sind hier der Höhepunkt. Vom ernsten Schamanen zum lachenden Alten ist es nur ein Schritt. In Werwolf-Papa wechseln die Stimmungen schnell. Der Mann in Braun wirkt etwas verloren, was sympathisch ist. Man fiebert mit der Frau mit, die besorgt schaut. Es ist eine kleine Welt. Gut gemacht.
Der Wald als Kulisse gibt dem Ganzen eine mystische Note. Die Lichtverhältnisse sind natürlich und weich. In Werwolf-Papa wird die Natur fast wie ein Charakter behandelt. Die Requisiten wirken handgemacht. Es entsteht eine intime Atmosphäre. Man vergisst fast, dass es ein Set ist. Sehr immersiv und schön anzusehen.
Kritik zur Episode
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