Der Moment, als das Hologramm erscheint und den Protagonisten informiert, ist genial gemacht. Es verbindet Fantasy mit Technologie auf eine Weise, die selten so gut gelingt. Die Belohnung für die Interaktion mit den Tiermenschen zeigt, wie tief das System in die Story eingebunden ist. Allauge-System: Bändiger überrascht immer wieder mit neuen Ideen.
Der alte Mann im Anzug wirkt zunächst harmlos, doch dann entfesselt er diese gewaltige goldene Adler-Erscheinung! Die Kraftentfaltung ist episch und lässt einen staunen. Der Kontrast zwischen seiner ruhigen Haltung und der zerstörerischen Energie dahinter ist beeindruckend. In Allauge-System: Bändiger ist nichts, wie es scheint.
Als Xia Shihan den Jungen packt und mit ihm abhebt, wird einem richtig schwindelig. Die Kameraführung fängt die Höhe und Geschwindigkeit perfekt ein. Man spürt die Dringlichkeit und die Gefahr, die von unten droht. Diese Fluchtsequenz in Allauge-System: Bändiger ist ein echter Adrenalinkick.
Die Gesichter im Publikum sagen mehr als tausend Worte. Von Schock bis Begeisterung ist alles dabei. Besonders das Mädchen mit dem Schal, das völlig aus dem Häuschen ist, bringt eine schöne menschliche Note rein. Solche Details machen Allauge-System: Bändiger so lebendig und nahbar.
Die Kombination aus menschlichen Zügen und tierischen Merkmalen bei Xia Shihan ist ästhetisch gelungen. Die Federn, die Ohren, der Schwanz – alles wirkt organisch und nicht aufgesetzt. Das Kostümdesign unterstreicht ihre wilde Eleganz. In Allauge-System: Bändiger wird Mythologie neu interpretiert.