Ich verstehe nicht, warum der Patient im gestreiften Pyjama nichts unternimmt, als die Frau zu Boden gestoßen wird. In Amnesie nach der Amnesie gibt es so viele Missverständnisse, aber diese Szene zeigt seine Hilflosigkeit oder vielleicht Gleichgültigkeit. Die Mimik der fallenden Frau sagt mehr als tausend Worte.
Der Kontrast zwischen der pelztragenden Dame und der einfachen Kleidung der anderen Frau unterstreicht die Machtverhältnisse perfekt. Als sie über die Hand der Gefallenen steigt, wird es in Amnesie nach der Amnesie richtig ungemütlich. Eine starke visuelle Darstellung von Dominanz und Schmerz.
Die Nahaufnahme der verletzten Hand und das verzweifelte Gesicht der am Boden liegenden Frau haben mich wirklich mitgenommen. Amnesie nach der Amnesie spielt gekonnt mit unseren Emotionen. Man möchte am liebsten in den Bildschirm greifen und ihr helfen. Stark gespielt und inszeniert.
Besonders beeindruckend ist, wie viel durch Blicke kommuniziert wird. Der verletzte Mann schaut weg, die pelztragende Frau lächelt kalt, und die andere weint stumm. In Amnesie nach der Amnesie braucht es kaum Dialoge, um die komplexe Dynamik zwischen den Charakteren zu zeigen.
Wer hätte gedacht, dass ein Krankenhausflur so viel Dramatik bieten kann? Die Szene, in der die Frau fällt und dann noch getreten wird, ist der Höhepunkt dieser Folge von Amnesie nach der Amnesie. Die Kameraführung und die Reaktionen der Umstehenden erzeugen eine beklemmende Atmosphäre.