Die Spannung in Der Rikscha-Meister: Die Legende von Ginsstadt ist kaum auszuhalten. Der Mann im schwarzen Hut steht so ruhig da, während sein Gegner mit den Metallringen am Arm wild um sich schlägt. Man spürt förmlich die Kälte in der Luft, bevor der erste Schlag fällt. Ein Meisterwerk der Kampfkunst-Choreografie, das zeigt, dass wahre Stärke in der Ruhe liegt.
Der Typ auf der Treppe, der so lässig seine Brille putzt, ist mir sofort unsympathisch. Sein Grinsen wirkt so herablassend, als wäre ihm der Ausgang des Kampfes schon vorherbestimmt. In Der Rikscha-Meister: Die Legende von Ginsstadt wird diese Arroganz perfekt eingefangen. Man möchte ihm am liebsten selbst eine verpassen, während man dem Duell unten im Foyer zusieht.
Die Soundeffekte bei den Treffern sind in Der Rikscha-Meister: Die Legende von Ginsstadt unglaublich befriedigend. Besonders wenn die schweren Armreifen des Angreifers auf den Körper des Verteidigers prallen, hört man das dumpfe Wuchten. Es ist brutal, aber ästhetisch so gut inszeniert, dass man gar nicht wegsehen kann. Ein echtes Fest für Action-Liebhaber.
Was mich an dieser Szene am meisten fasziniert, sind die Nahaufnahmen der Augen. Der Mann im Hut blinzelt kaum, selbst wenn er getroffen wird. In Der Rikscha-Meister: Die Legende von Ginsstadt sieht man in seinem Blick diese eiserne Disziplin. Im Gegensatz dazu die Panik und Wut seines Gegners. Ein psychologisches Duell, das fast spannender ist als die Schläge selbst.
Die Leute, die durch die Glastüren schauen, spiegeln genau unsere Reaktion wider. Schockiert, angespannt, unfähig wegzusehen. In Der Rikscha-Meister: Die Legende von Ginsstadt dienen sie als perfektes Stilmittel, um die Isolation der Kämpfer im Zentrum des Raumes zu betonen. Wir sind alle nur Beobachter eines Schicksals, das sich unaufhaltsam entfaltet.