Der Kontrast zwischen dem hellen Leuchten und den dunklen, bedrohlichen Szenen mit dem Werwolf ist meisterhaft. Die Angst in den Augen des Anzugträgers ist so echt, dass man mit ihm mitfiebert. Wenn der Werwolf dann zuschnappt, hält man unwillkürlich die Luft an. Kuss der Bestie spielt hier perfekt mit unseren Urängsten vor dem Unbekannten.
Die Einblendung des futuristischen Interfaces mitten in die mystische Handlung war eine überraschende Wendung. Es wirkt, als würde hier Magie auf Science-Fiction treffen. Diese Mischung aus alter Legende und moderner Technik macht die Story einzigartig. In Kuss der Bestie fragt man sich ständig, ob das nun Zauberei oder ein Experiment ist.
Von der ruhigen Betrachtung des Steins bis zum puren Terror dauert es nur Sekunden. Die emotionale Bandbreite der Charaktere ist enorm. Besonders der Wechsel von Schock zu Entschlossenheit beim Werwolf zeigt tiefe Charakterentwicklung. Kuss der Bestie lässt keine Langeweile aufkommen, jede Sekunde zählt in diesem dramatischen Duell.
Die Darstellung des inneren Kampfes zwischen Mensch und Bestie ist hier sehr gelungen. Man sieht dem Werwolf an, dass er nicht nur töten will, sondern vielleicht auch um Kontrolle ringt. Die düstere Atmosphäre unterstreicht diesen Konflikt perfekt. Wer Kuss der Bestie sieht, wird verstehen, dass es hier um mehr als nur einen Kampf geht.
Die Szene, in der das Licht den Protagonisten umhüllt, ist visuell atemberaubend. Man spürt förmlich die Energie, die durch seinen Körper strömt. Besonders die Reaktion des Wolfsmannes darauf zeigt, dass hier etwas Mächtiges geschieht. In Kuss der Bestie wird diese Transformation so intensiv dargestellt, dass man selbst Gänsehaut bekommt. Ein echter Hingucker!