Simon versucht verzweifelt, die Situation zu retten, aber er hat keine Chance gegen die geballte Frauenpower. Sein Ausruf, dass alles passiert ist, was er nicht wollte, zeigt seine Hilflosigkeit. Die Frauen lassen ihn nicht zu Wort kommen, da jede ihre eigene Agenda verfolgt. Die Szene ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Kommunikation scheitern kann, wenn Emotionen im Spiel sind. Die Mimik der Darsteller trägt viel zur Glaubwürdigkeit der Szene bei.
In dieser Szene wird deutlich, dass Geld oft die letzte Instanz ist. Als Maya ihren Reichtum offenbart, verstummen die anderen. Die Aussage, dass Simon noch reicher ist, wirft jedoch neue Fragen auf. Ist es wirklich nur um Geld gegangen? Oder steckt mehr dahinter? Die Serie spielt gekonnt mit diesen Unsicherheiten. Die Darstellung der sozialen Hierarchien ist zwar klischeehaft, aber effektiv. In (Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben wird dieses Thema sehr unterhaltsam verpackt.
Die Szene endet mit einem Knall, als Maya klarstellt, dass Simon ihr Freund ist. Die Schockgesichter der anderen sind der perfekte Abschluss. Es bleibt die Frage, wie es weitergeht. Wird Simon sich erklären können? Oder wird das Missverständnis bestehen bleiben? Die Spannung ist bis zum letzten Bild erhalten. Die Inszenierung im Autohaus gibt dem Ganzen eine moderne Note. Ein rundum gelungenes Stück Unterhaltung, das Lust auf mehr macht.
Maya steht da mit verschränkten Armen und lässt die anderen reden, bis sie schließlich die Bombe platzen lässt. Ihre Ruhe im Gegensatz zur Hysterie der anderen ist beeindruckend. Als sie sagt, dass Simon ihr Freund ist, nicht ihr Liebhaber, ändert sich die gesamte Stimmung. Die Reaktion der anderen Frauen ist Gold wert. Diese Serie zeigt meisterhaft, wie Machtverhältnisse sich sekündlich verschieben können. Die Szene im Autohaus wirkt wie ein Schlachtfeld der Eitelkeiten, wobei Maya am Ende die größte Trumpfkarte ausspielt.
Die Anschuldigung, Simon sei ein Liebhaber, der Geld nimmt, um Frauen zu verführen, ist hart. Doch die Art, wie die Frau im schwarzen Kleid dies vorträgt, zeigt pure Eifersucht. Interessant ist, wie schnell sich das Blatt wendet, als Mayas wahrer Status enthüllt wird. Plötzlich ist Simon nicht mehr der Gesuchte, sondern der Begehrte. Die Dialoge sind spitze und treffen den Nerv der Situation. In (Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben wird genau diese Art von Missverständnissen und sozialen Kämpfen hervorragend dargestellt.