Alexander hält die Trophäe, aber sein Blick sagt alles – er weiß, dass Julians Prahlerei hohl ist. Die Szene, in der Julian laut verkündet, Erbe der Berg-Gruppe zu sein, wirkt wie ein letzter Versuch, Kontrolle zu behalten. In (Synchro) Vertrag zur Liebe wird Macht nicht durch Lautstärke, sondern durch Stille demonstriert. Und Alexander schweigt eloquent.
Sophia versucht noch, Julian zu stoppen – „bist du verrückt?
Julians Selbstüberschätzung ist fast schon bewundernswert – er nennt Lorenz einen Versager, obwohl dieser offensichtlich mehr Macht hat. Die Spannung zwischen den Charakteren in (Synchro) Vertrag zur Liebe ist elektrisierend. Man spürt, dass hier nicht nur Worte, sondern ganze Existenzen auf dem Spiel stehen. Julian wirkt wie ein Junge, der noch nicht gelernt hat, dass Größe nicht vom Titel kommt.