Die Szene im Hof ist visuell atemberaubend, doch die wahre Intensität liegt in den Gesichtern. Der Mann in Blau wirkt so zerbrechlich, während der andere eine undurchdringliche Fassade zeigt. Besonders die Rückblende mit dem Jungen und dem Stock erzeugt eine Gänsehaut – hier wird Schmerz in Disziplin verwandelt. Die Texteinblendung am Ende gibt dem Ganzen eine tragische Schwere, die in Ungewollt am Ziel perfekt eingefangen wird. Man spürt förmlich die Last der Geschichte, die auf diesen Schultern ruht. Ein Meisterwerk der stillen Emotionen!