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Wiedergeburt werde ich nie wieder Stiefvater sein Folge 13

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Glenns unerwartete Verteidigung

Glenn kehrt zurück und verteidigt unerwartet seine Tochter Beth gegen Jaynie Palmer, die behauptet, Beth hätte ihren Enkel verprügelt. Es stellt sich heraus, dass Jaynies Enkel Beths Huhn stehlen wollten und sie schikanierten, woraufhin Beth sich wehrte.Wird Glenn weiterhin seine Tochter gegen Jaynie Palmer verteidigen?
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Kritik zur Episode

Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein – Die rote Tischdecke als Vertrag

Die rote Tischdecke mit den Kirschblüten ist kein Dekorationselement. Sie ist ein Vertrag. Ein stiller Pakt zwischen den Generationen, der niemals unterschrieben wurde, aber von allen akzeptiert wird. In der sechsten Szene von <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> liegt sie auf dem Tisch, als wäre sie der einzige Ort, an dem die Wahrheit Platz hat. Die Schüssel mit den gebratenen Kartoffeln steht darauf, die Gabeln sind ordentlich angeordnet, die Servietten falten sich leicht im Luftzug des Ventilators – und doch sitzt niemand da. Weil das Essen nicht beginnen kann, solange die Frage nicht beantwortet ist: Wer gehört hierher? Der junge Mann steht am Rand des Raumes, die Hände in den Taschen seiner olivgrünen Jacke. Sein Blick fällt auf die Tischdecke – nicht mit Sehnsucht, nicht mit Ablehnung, sondern mit einer Mischung aus Respekt und Furcht. Er kennt dieses Muster. Er hat es schon einmal gesehen. Vielleicht auf dem Tisch seiner eigenen Kindheit. Vielleicht in einem Traum, den er nicht vergessen konnte. Die Kamera schwenkt langsam nach unten – zu seinen Füßen, wo ein kleiner Riss im Boden zu sehen ist. Ein Riss, der sich wie eine Narbe durch das Holz zieht. Und genau dort, am Rand des Risses, liegt ein einzelner Kirschblütenknospe – getrocknet, aber noch erkennbar. Was folgt, ist eine Reihe von stillen Gesten: die ältere Frau im karierten Mantel streicht mit der Hand über die Tischdecke, als wolle sie prüfen, ob sie noch intakt ist; die jüngere Frau nimmt eine Serviette und faltet sie neu, als versuche sie, die Unordnung im Raum zu beseitigen; das Mädchen steht still, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, als hätte sie gelernt, unsichtbar zu sein. Und der junge Mann? Er atmet tief ein – und in diesem Moment wird klar: er ist nicht hier, um zu essen. Er ist hier, um zu fragen. Die Umgebung verstärkt diese Atmosphäre: die Wände sind mit alten Postern tapeziert, die von Harmonie und Einheit erzählen – doch hier herrscht eine andere Art von Spannung. Kein Lachen, kein Geschrei, nur das leise Knarzen des Holzbodens unter schweren Schritten. Der Raum ist voller Gegenstände, die eine Geschichte erzählen: der alte Radioapparat, der noch funktioniert, aber niemand mehr benutzt; die Schüssel mit den getrockneten Früchten, die niemand anrührt; die rote Tischdecke, die genau das gleiche Muster wie das Kleid des Mädchens hat. Alles ist verbunden. Alles ist Absicht. Interessant ist, wie die Serie mit Farben arbeitet. Rot ist nicht nur die Farbe der Liebe – es ist die Farbe der Warnung, der Erinnerung, der Grenze. Die Tischdecke ist rot, aber nicht aggressiv. Sie ist warm. Einladend. Und doch: niemand setzt sich. Weil sie weiß, dass der erste, der Platz nimmt, die Regeln festlegt. Und niemand will diese Verantwortung übernehmen. In diesem Kontext wird klar: die rote Tischdecke ist das zentrale Symbol von <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span>. Sie steht für das, was erhalten bleiben soll – trotz aller Brüche, trotz aller Fehler, trotz aller Jahre, die vergeudet wurden. Sie ist der Beweis, dass die Familie noch existiert. Dass sie nicht zerbrochen ist. Dass sie nur auf jemanden wartet, der bereit ist, den ersten Schritt zu tun. Die Szene endet damit, dass der junge Mann langsam auf den Tisch zugeht. Nicht schnell. Nicht zögerlich. Bestimmt. Seine Hand hebt sich – nicht um die Tischdecke zu berühren, sondern um die Schüssel mit den Kartoffeln leicht zu verschieben. Ein kleiner Akt der Teilnahme. Ein Zeichen, dass er hier ist. Nicht als Gast. Nicht als Eindringling. Als Teil. Und dann – der letzte Frame: die Kamera zoomt auf die Tischdecke, und in der Mitte erscheint der Titel: <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span>. Nicht mit Effekten, nicht mit Musik, sondern mit einem leisen Knacken, als würde ein alter Filmstreifen weiterlaufen. „Unvollendet“. Weil die Geschichte nicht zu Ende ist. Weil die Tischdecke noch da ist. Weil das Mädchen noch atmet. Und weil der junge Mann, egal was kommt, nie wieder der sein wird, der er war. Diese Serie ist kein typisches Familiendrama. Sie ist eine Studie über die Kraft der kleinen Gesten. Über die Last der Erinnerung. Über die Hoffnung, die in den kleinsten Details steckt. Und die rote Tischdecke ist ihr zentrales Motiv: ein Zeichen dafür, dass selbst in den dunkelsten Zeiten etwas Lebendiges bestehen bleibt. Etwas, das man nicht erklären kann – aber fühlen muss. Und genau das tut <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span>: es lässt uns fühlen, ohne uns zu belehren. Es zeigt uns die Wunden – und dann die Hand, die vorsichtig darüber streicht.

Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein – Die drei Frauen und der eine Moment

Es sind nicht die Männer, die diese Szene bestimmen. Es sind die Frauen. Drei Frauen, die in einem Raum stehen, der zu klein ist für ihre Geschichten. In der siebten Szene von <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> bilden sie ein Dreieck der Stille – jede an einer Ecke, jede mit einem Blick, der mehr sagt als tausend Worte. Die älteste, im karierten Mantel, steht links – ihre Haltung ist steif, aber nicht unfreundlich. Die mittlere, im grün-roten Strickmantel, steht rechts – ihre Hände sind gefaltet, als würde sie beten. Und die jüngste, im karierten Kleid mit dem braunen Gürtel, steht in der Mitte – nicht dominant, aber bestimmt. Sie ist die Brücke. Die Übersetzerin. Diejenige, die weiß, wann man spricht und wann man schweigt. Der junge Mann steht vor ihnen, die Hände locker an den Seiten. Er sagt nichts. Und doch – die Frauen reagieren. Die älteste senkt den Blick, als wolle sie vermeiden, dass er sieht, wie sehr sie ihn erkennt. Die mittlere hebt leicht die Augenbrauen, als prüfe sie, ob er es wert ist, gehört zu werden. Und die jüngste – sie lächelt. Nicht breit. Nicht ironisch. Ein kleines, fast unsichtbares Lächeln, das wie ein Schlüssel in einem verrosteten Schloss wirkt. Was folgt, ist kein Dialog, sondern ein Austausch von Mikroausdrücken. Die älteste Frau atmet tief ein – ein Zeichen, dass sie sich sammelt. Die mittlere berührt kurz den Arm der jüngsten, als wolle sie sagen: „Sei vorsichtig.“ Und die jüngste nickt – nicht mit dem Kopf, sondern mit den Augen. Ein winziger, aber entscheidender Moment. Denn in diesem Nicken liegt die ganze Entscheidung: sie wird ihm eine Chance geben. Die Umgebung verstärkt diese Dynamik: die Wände sind mit alten Kalendern tapeziert, die Jahre zurückliegen. Ein Bild von Mao hängt neben einem Poster mit einem lachenden Kind – ein Kontrast, der nicht zufällig ist. Die Vergangenheit ist hier nicht vergessen, sie ist Teil der Gegenwart. Jeder Gegenstand im Raum erzählt eine Geschichte: der alte Radioapparat auf dem Sideboard, der noch funktioniert, aber niemand mehr benutzt; die Schüssel mit den getrockneten Früchten auf dem Tisch, die niemand anrührt; die rote Tischdecke mit Kirschmotiven, die genau das gleiche Muster wie das Kleid des Mädchens hat. Alles ist verbunden. Alles ist Absicht. Interessant ist, wie die Serie mit der Komposition arbeitet. Die drei Frauen bilden ein Dreieck – eine geometrische Form, die Stabilität symbolisiert. Aber es ist kein starres Dreieck. Es ist ein lebendiges, das sich leicht verschiebt, je nachdem, wer gerade das Wort ergreift. Und der junge Mann? Er steht außerhalb. Noch. Aber er nähert sich. Schritt für Schritt. Nicht mit Worten, sondern mit Haltung. Mit Blicken. Mit der Bereitschaft, zuzuhören. In diesem Kontext wird klar: der Titel <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> ist kein Versprechen an die Zukunft – sondern eine Buße für die Vergangenheit. Der junge Mann will nicht mehr Stiefvater sein, weil er erkannt hat, dass man nicht einfach so in das Leben eines Kindes treten kann. Dass man nicht mit guten Absichten allein auskommt. Dass man erst lernen muss, zuzuhören, bevor man sprechen darf. Die Szene endet damit, dass die jüngste Frau einen Schritt macht. Nicht auf ihn zu. Sondern zur Seite. Und in diesem Moment öffnet sich der Raum – nicht physisch, sondern emotional. Es ist, als hätte sie eine Tür geöffnet, die lange verschlossen war. Der junge Mann atmet tief ein. Die älteste Frau nickt kaum merklich. Und das Mädchen, das bisher im Hintergrund stand, tritt nun vor – nicht mit einem Wort, sondern mit einem Blick, der sagt: „Ich sehe dich.“ Was macht diese Serie so besonders? Dass sie die Frauen nicht als Nebenfiguren behandelt, sondern als die eigentlichen Protagonisten der Geschichte. Sie sind es, die entscheiden. Sie sind es, die vergeben. Sie sind es, die die Zukunft formen – nicht mit lauten Reden, sondern mit stillen Gesten. Und genau das macht <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> zu etwas Einzigartigem: es erinnert uns daran, dass Familie nicht durch Blut entsteht – sondern durch die Bereitschaft, zuzuhören, wenn das Schweigen lauter ist als jedes Wort.

Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein – Der Junge mit dem Korb

Der Junge mit dem Korb ist kein Nebencharakter. Er ist ein Spiegel. Ein stummer Zeuge, der mehr sieht als alle anderen zusammen. In der achten Szene von <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> steht er im Hintergrund, die Hände fest um den Korb mit den Äpfeln geklammert, als wäre er der einzige, der noch weiß, was wichtig ist. Sein Gesicht ist ernst, aber nicht traurig. Es ist das Gesicht eines Kindes, das gelernt hat, die Welt zu deuten – nicht mit Worten, sondern mit Blicken, mit Gesten, mit der Art, wie man einen Korb hält. Die Kamera schwenkt langsam auf ihn zu – und in diesem Moment wird klar: er ist nicht zufällig hier. Er ist hier, weil er es muss. Weil jemand ihn geschickt hat. Weil er derjenige ist, der die Wahrheit trägt – nicht in Worten, sondern in Früchten. Die Äpfel im Korb sind nicht perfekt. Einige sind leicht braun, andere haben kleine Dellen. Aber sie sind da. Und das ist das Wichtige. Was folgt, ist eine Reihe von kurzen Schnitten: der junge Mann, der den Blick auf den Jungen richtet; die ältere Frau, die kurz den Kopf neigt, als würde sie eine Erinnerung begrüßen; das Mädchen, das einen Schritt zur Seite macht, als wolle sie dem Jungen Platz machen; und die jüngere Frau, die lächelt – nicht breit, sondern mit den Augen. Ein Lächeln, das sagt: „Er versteht.“ Die Umgebung spielt hier eine entscheidende Rolle. Der Raum ist voller Gegenstände, die auf eine vergangene Zeit hinweisen: der alte Wecker, der seit Monaten stillsteht; der Kalender an der Wand, dessen Blätter nicht mehr gewechselt wurden; die rote Tischdecke, die genau das gleiche Muster wie das Kleid des Mädchens hat. Alles ist verbunden. Alles ist Absicht. Und der Junge mit dem Korb? Er ist das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. Er bringt nicht nur Äpfel – er bringt Hoffnung. In einer Form, die niemand ablehnen kann. Interessant ist, wie die Serie mit Symbolik arbeitet. Der Korb ist aus Weidenholz – flexibel, aber stabil. Die Äpfel sind rot, aber nicht leuchtend – sie haben die Farbe der Reife, nicht der Jugend. Und der Junge trägt ein gestreiftes Hemd, das an eine Schuluniform erinnert, aber abgenutzt ist. Er ist kein Kind mehr – aber noch kein Erwachsener. Er ist in der Mitte. Und genau dort, in der Mitte, liegt die Wahrheit. In diesem Kontext wird klar: der Titel <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> ist nicht nur eine Aussage des jungen Mannes – sondern auch eine Prophezeiung für den Jungen. Denn was, wenn er eines Tages in derselben Situation steht? Was, wenn er lernen muss, dass man nicht einfach so Vater wird – sondern dass man erst lernen muss, Mensch zu sein? Die Szene endet damit, dass der Junge den Korb langsam auf den Tisch stellt. Nicht mit einem Knall, nicht mit einer Geste der Herausforderung – sondern mit einer sanften Bewegung, als wolle er sagen: „Hier ist, was ich habe. Nutzt es weise.“ Der junge Mann nickt – nicht mit dem Kopf, sondern mit den Augen. Und in diesem Moment versteht der Junge: es ist gut, dass er gekommen ist. Was macht diese Serie so eindringlich? Dass sie die Kinder nicht als passive Figuren behandelt, sondern als aktive Teilnehmer an der Geschichte. Sie sind es, die die Wahrheit sehen, bevor die Erwachsenen sie erkennen. Sie sind es, die die Brücken bauen – nicht mit Worten, sondern mit kleinen, aber wichtigen Gesten. Und der Junge mit dem Korb ist das beste Beispiel dafür: er sagt nichts. Aber er tut etwas. Und in einer Welt, in der alle reden, ist das die größte Kraft. Am Ende der Szene erscheint der Titel – nicht mit Musik, nicht mit Effekten, sondern mit einem leisen Knacken, als würde ein alter Filmstreifen weiterlaufen. „Unvollendet“. Weil die Geschichte nicht zu Ende ist. Weil der Junge noch jung ist. Weil die Äpfel noch nicht gegessen wurden. Und weil der junge Mann, egal was kommt, nie wieder der sein wird, der er war. Denn Wiedergeburt bedeutet nicht, dass man neu beginnt. Es bedeutet, dass man endlich versteht, wer man war – und warum man zurückgekehrt ist.

Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein – Die Wand mit den Zeitungsausschnitten

Die Wand ist bedeckt mit Zeitungsausschnitten. Nicht ordentlich angebracht, nicht kunstvoll gerahmt – sondern einfach aufgeklebt, wie ein Puzzle, das niemand fertigstellen wollte. In der neunten Szene von <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> wird diese Wand zum zentralen Element einer kollektiven Erinnerung, die niemand benennen will, aber alle spüren. Die Ausschnitte handeln von Ernten, von Erfolgen, von Gemeinschaft – doch hier, in diesem Raum, herrscht eine andere Art von Realität. Kein Triumph. Kein Jubel. Nur die Last der Jahre, die sich in den Falten des Papiers sammelt. Der junge Mann steht davor, die Hände locker an den Seiten. Sein Blick wandert über die Artikel – nicht schnell, nicht flüchtig, sondern mit der Sorgfalt eines Archäologen, der nach Hinweisen sucht. Ein Ausschnitt über eine landwirtschaftliche Kooperative aus dem Jahr 1985. Ein anderer über den Bau einer neuen Schule. Ein dritter über die Einführung von elektrischem Licht im Dorf. Alles ist vergangen. Alles ist historisch. Und doch – es ist lebendig. Weil die Menschen, die diese Geschichten erlebt haben, noch hier sind. Was folgt, ist eine Reihe von Nahaufnahmen: die Finger der älteren Frau, die über einen Ausschnitt streichen, als wolle sie die Worte berühren; die Augen des Mädchens, die sich weiten, als hätte sie gerade verstanden, was diese Bilder bedeuten; der Mund des jungen Mannes, der sich leicht öffnet, als wolle er etwas sagen, aber dann wieder schließt. Es ist, als würde die Wand selbst sprechen – nicht mit Lauten, sondern mit Bildern, die eine Geschichte erzählen, die niemand mehr aussprechen will. Die Umgebung verstärkt diese Atmosphäre: der alte Ventilator dreht sich langsam, die Schatten an der Wand bewegen sich leicht, die rote Tischdecke glänzt im Licht der Lampe. Alles ist verbunden. Alles ist Teil eines größeren Ganzen. Und die Wand mit den Zeitungsausschnitten? Sie ist das Gedächtnis der Familie. Nicht das, was sie erzählt – sondern das, was sie verschweigt. Interessant ist, wie die Serie mit der Vergangenheit umgeht. Sie zeigt sie nicht als Idylle, nicht als Katastrophe – sondern als etwas, das einfach *ist*. Die Ausschnitte sind gelb geworden, die Tinte verblasst, die Ränder leicht aufgerissen. Aber sie hängen noch. Weil jemand sie bewahren wollte. Weil jemand glaubte, dass die Erinnerung wichtig ist – auch wenn sie schmerzt. In diesem Kontext wird klar: der Titel <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> ist nicht nur eine persönliche Entscheidung – sondern auch eine kollektive. Der junge Mann will nicht mehr Stiefvater sein, weil er erkannt hat, dass die Vergangenheit nicht ignoriert werden kann. Dass man nicht einfach so neu beginnen kann, ohne zu verstehen, wo man herkommt. Und die Wand mit den Zeitungsausschnitten ist der Beweis: die Familie hat eine Geschichte. Und diese Geschichte muss erzählt werden – nicht laut, nicht dramatisch, sondern still. Mit Respekt. Die Szene endet damit, dass der junge Mann einen Schritt macht. Nicht auf die Wand zu. Sondern zur Seite. Und in diesem Moment wird klar: er hat verstanden. Nicht alles. Nicht sofort. Aber genug, um weiterzumachen. Die ältere Frau nickt kaum merklich. Das Mädchen atmet tief ein. Und der Ventilator dreht sich weiter. Was macht diese Serie so besonders? Dass sie die Vergangenheit nicht als Hindernis, sondern als Fundament behandelt. Die Wand mit den Zeitungsausschnitten ist kein Dekor – sie ist ein Lehrbuch. Ein Buch, das nicht gelesen wird, sondern *gefühlt* wird. Und genau das macht <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> zu etwas Einzigartigem: es erinnert uns daran, dass wir nicht allein sind. Dass unsere Geschichten Teil einer größeren Erzählung sind. Und dass die Wiedergeburt nicht im Neuanfang liegt – sondern im Verstehen dessen, was war.

Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein – Der letzte Atemzug vor dem Wort

Es gibt Momente im Leben, in denen die Luft so schwer ist, dass man nicht atmen kann. Nicht wegen Angst. Nicht wegen Schmerz. Sondern wegen der Gewichtung dessen, was gesagt werden muss. In der zehnten Szene von <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> steht der junge Mann in der Mitte des Raumes, die Hände locker an den Seiten, und atmet – nicht tief, nicht flach, sondern genau so, wie man atmet, wenn man sich darauf vorbereitet, etwas zu sagen, das alles verändern wird. Sein Mund ist leicht geöffnet, die Lippen trocken, die Augen auf die ältere Frau gerichtet. Und doch – kein Wort kommt heraus. Weil das Wort noch nicht bereit ist. Weil die Zeit noch nicht reif ist. Die Kamera schwenkt langsam um ihn herum – und zeigt die Reaktionen der anderen: die jüngere Frau, die die Hände vor dem Mund hält, als wolle sie verhindern, dass sie etwas sagt, das sie später bereut; das Mädchen, das still steht, die Augen weit aufgerissen, als hätte sie gerade verstanden, was jetzt kommt; die beiden Jungen im Hintergrund, die sich unauffällig näher aneinander drängen, als spürten sie, dass etwas Unerwartetes bevorsteht. Und die ältere Frau – sie steht still, die Hände locker an den Seiten, aber ihre Augen sind geschlossen. Nicht aus Erschöpfung. Sondern aus Vorbereitung. Sie weiß, was kommen wird. Und sie ist bereit. Was folgt, ist keine Rede. Kein Geständnis. Keine Entschuldigung. Es ist ein Atemzug. Ein einziger, langer Atemzug, der durch den ganzen Raum zieht, als würde die Luft selbst lauschen. Und in diesem Moment wird klar: die Wahrheit braucht keine Worte. Sie braucht nur den Mut, still zu sein – und zuzuhören. Die Umgebung verstärkt diese Atmosphäre: der Ventilator dreht sich langsam, die Schatten an der Wand bewegen sich leicht, die rote Tischdecke glänzt im Licht der Lampe. Alles ist verbunden. Alles ist Teil eines größeren Ganzen. Und der junge Mann? Er ist nicht der Einzige, der atmet. Die ganze Familie atmet mit ihm. Weil sie weiß: was jetzt kommt, wird alles verändern. Interessant ist, wie die Serie mit der Stille arbeitet. Sie nutzt sie nicht als Füllmaterial, sondern als Hauptdarstellerin. Die Pausen zwischen den Gesten sind länger als die Gesten selbst. Die Blicke dauern länger als die Worte. Und genau das macht die Szene so eindringlich: sie zeigt, dass manchmal das, was nicht gesagt wird, wichtiger ist als das, was gesprochen wird. In diesem Kontext wird klar: der Titel <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span> ist nicht nur eine Aussage – sondern ein Versprechen. Ein Versprechen an sich selbst. An die Familie. An die Zukunft. Und dieses Versprechen wird nicht mit Worten gegeben – sondern mit einem Atemzug. Mit einem Blick. Mit der Bereitschaft, still zu bleiben, während die Welt um einen herum explodiert. Die Szene endet damit, dass der junge Mann den Mund schließt. Nicht aus Resignation. Sondern aus Entscheidung. Er hat verstanden: das Wort wird kommen – aber nicht jetzt. Nicht hier. Es wird kommen, wenn die Zeit reif ist. Und bis dahin wird er warten. Atmen. Sein. Was macht diese Serie so besonders? Dass sie die Kraft der Stille ernst nimmt. Dass sie zeigt, wie schwer es ist, das Richtige zu sagen – und wie viel mutiger es ist, zu schweigen, bis man es wirklich meint. Und genau das ist die Botschaft von <span style="color:red">Wiedergeburt: Ich werde nie wieder Stiefvater sein</span>: Wiedergeburt bedeutet nicht, dass man neu beginnt. Es bedeutet, dass man endlich versteht, wann man sprechen darf – und wann man schweigen muss. Denn in der Stille liegt die größte Wahrheit. Und in diesem Raum, mit den Zeitungsausschnitten an der Wand und der roten Tischdecke auf dem Tisch, atmet die Familie gemeinsam – auf den Moment wartend, in dem das Wort endlich kommt.

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