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Auserwählte Folge 36

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Auserwählte

Jonas Weber hat keine Söhne. Um sein Erbe zu sichern, soll seine älteste Tochter Maja Weber einen ebenbürtigen Mann heiraten. Vier Kandidaten: Herzog Paul Drexler, Markgraf Felix Eberhardt, Graf Nico Kessler und Prinz Daniel Krug. Beim Ball stirbt Maja, bevor sie den ersten Tanz wählen kann. Sie erwacht wieder – zehn Versuche, den Mörder unter den vieren zu finden. Doch ihr erneuter Auftritt auf dem Ball endet wieder mit ihrem Tod.
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Kritik zur Episode

Dunkle Romantik pur

In Auserwählte wird die Grenze zwischen Liebe und Besitzanspruch verschwommen. Die Frau mit der Augenbinde wirkt verletzlich, doch ihre Haltung strahlt Würde aus. Die Atmosphäre im Schloss ist düster und verführerisch zugleich. Perfekt inszeniert für Fans dunkler Liebesgeschichten.

Machtspiele im Boudoir

Die Interaktion in Auserwählte erinnert an ein gefährliches Spiel. Der Mann mit den lockigen Haaren scheint die Kontrolle zu haben, doch sein Blick verrät Unsicherheit. Die roten Vorhänge und das Kerzenlicht schaffen eine intime, fast bedrohliche Stimmung. Sehr fesselnd!

Fesseln der Leidenschaft

Auserwählte spielt mit dem Thema Freiheit und Hingabe. Die Frau, obwohl gefesselt, wirkt nicht unterworfen, sondern als Teil eines komplexen Rituals. Die Details wie die spitzenbesetzten Manschetten und die Rosenmuster unterstreichen die Ästhetik des Leidens. Wunderschön!

Blick hinter die Maske

Die Blindheit der Frau in Auserwählte zwingt den Zuschauer, sich auf andere Sinne zu konzentrieren. Die Berührungen, die Stimmen, die Atmosphäre – alles wird intensiver wahrgenommen. Ein geniales Stilmittel, um die emotionale Tiefe der Szene zu verstärken. Sehr bewegend!

Prinz im Elfenbeinturm

Der blonde Prinz in Auserwählte wirkt wie eine Figur aus einem Märchen, doch seine Handlungen sind alles andere als märchenhaft. Die Spannung zwischen seiner eleganten Erscheinung und seinen dominanten Gesten ist faszinierend. Ein Charakter, der zum Nachdenken anregt.

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