Die Szene beginnt so ruhig, fast zerbrechlich, als die Frau das Schwarz-Weiß-Foto berührt. Man spürt sofort die Schwere der Erinnerung. Dann betritt er den Raum – diese Stille zwischen ihnen sagt mehr als tausend Worte. In Nicht Blut, sondern Herz wird diese Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart perfekt eingefangen. Der Schnitt zur fröhlichen Gruppe am Ende wirkt wie ein Kontrastprogramm, fast schon schmerzhaft hell nach all der Dunkelheit. Ein Meisterwerk der Stimmung!