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(Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben Folge 29

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(Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben

Nach einer brutalen Abfuhr durch seine Exfreundin Fiona, die mit dem reichen Felix davonzog, erleidet Simon einen Demütigungsunfall. Doch dieser weckt ein mysteriöses System in ihm: Gibt er Geld für Frauen aus, erhält er das Hundertfache zurück. Plötzlich im Geld schwimmend, lernt er Yvonne, Vanessa, Lynn und Maya kennen. Als er großzügig für sie bezahlt, spotten Fiona und Felix, er sei ein Gigolo. Die Wahrheit – er ist der Zahlmeister – kommt schnell ans Licht.
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Kritik zur Episode

Reichtum als Waffe

Die Szene, in der Simon den BMW-Schlüssel lässig zeigt, ist pure Befriedigung. Es ist so typisch für diese Art von Drama, dass der Protagonist erst verspottet wird, bevor er seine wahre Macht enthüllt. Die Reaktion der ehemaligen Freundin ist Gold wert – pure Ungläubigkeit gemischt mit Neid. Genau solche Momente machen Serien wie (Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben so süchtig machend. Man fiebert einfach darauf hin, dass die Arroganz der anderen durch die Realität zertrümmert wird.

Die Blindheit der Vergangenheit

Es ist faszinierend zu sehen, wie sehr die Kommilitonen in ihrem alten Bild von Simon gefangen sind. Sie können sich nicht vorstellen, dass sich jemand verändern könnte, und projizieren ihre eigene Unsicherheit auf ihn. Die Behauptung, er würde Schauspieler engagieren, zeigt nur, wie klein ihr eigener Horizont ist. Simon bleibt dabei erstaunlich ruhig, fast schon amüsiert über ihre Fantasien. Diese Dynamik zwischen dem stillen Erfolg und dem lauten Unglauben ist das Herzstück der Spannung.

Klassentreffen der Superlative

Nichts ist unterhaltsamer als ein Klassentreffen, bei dem alle vorgeben, erfolgreich zu sein, bis der wahre König des Raumes erscheint. Die Frau im gelben Kleid versucht so krampfhaft, die Oberhand zu behalten, indem sie Simon als arm darstellt, nur um dann selbst von der Realität eingeholt zu werden. Der Dialogfluss ist schnell und die Beleidigungen sitzen, was den Nervenkitzel erhöht. Es erinnert stark an die besten Szenen aus (Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben, wo Status und Ego aufeinanderprallen.

Der graue Anzug als Symbol

Der Typ im grauen Anzug ist der Inbegriff des nervigen Klassenclowns, der denkt, er durchschaut alles. Seine Art, Simon herabzusetzen und sogar der neuen Freundin Geld anzubieten, ist so übertrieben arrogant, dass es schon wieder komisch ist. Aber genau solche Charaktere braucht man, um den Helden strahlen zu lassen. Wenn er dann realisiert, dass er falsch liegt, ist der Fall umso tiefer. Die Mimik der Schauspieler verkauft diese Peinlichkeit perfekt.

Liebe vs. Materialismus

Interessant ist die Rolle der Freundin im glitzernden Kleid. Sie steht loyal an Simons Seite, während alle anderen ihn angreifen. Ihre Ruhe im Gegensatz zur Hysterie der Ex-Freundin zeigt, dass sie Simons wahre Natur kennt. Es ist ein klassisches Motiv: Die neue Liebe erkennt den Wert des Mannes, während die Vergangenheit nur den Geldbeutel sieht. Diese emotionale Stabilität in der Mitte des Chaos gibt der Szene eine schöne Tiefe jenseits des reinen Protzens.

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