Die Szene im Autohaus ist pure Befriedigung! Simon, der anfangs wie ein armer Schlucker behandelt wird, dreht den Spieß mit einer einzigen Karte um. Die Gesichter der arroganten Gruppe sind Gold wert. Besonders die Verkäuferin, die von herablassend zu unterwürfig wechselt, zeigt perfekt die Heuchelei der Gesellschaft. In (Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben wird Reichtum als ultimative Waffe eingesetzt, und ich liebe es, wie hier die Machtverhältnisse sofort kippen.
Es ist erschütternd zu sehen, wie Fiona ihren Ex-Freund Simon so öffentlich demütigt, nur um sich dann an den reichen Simon zu klammern. Ihre Entschuldigungsversuche wirken so hohl und opportunistisch. Sie erkennt nicht, dass sie ihre wahre Liebe für oberflächlichen Glanz verkauft hat. Die Dynamik in (Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben zeigt eindrücklich, wie Geld die Moral korrumpiert. Fiona ist das perfekte Beispiel für jemanden, der den wahren Wert erst vermisst, wenn er weg ist.
Der Simon im hellen Anzug ist der Inbegriff des unsympathischen Protzers. Seine Art, andere herabzusetzen und Fiona als Trophäe zu behandeln, macht ihn sofort verabscheuungswürdig. Doch seine Verwirrung, als die Zahlung durchgeht, ist köstlich. Er kann nicht begreifen, dass jemand wie der Lieferant Simon mehr Geld haben könnte als er. (Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben spielt meisterhaft mit dem Klischee des reichen Bösewichts, der am Ende doch nur dumm dasteht.
Die Verkäuferin ist vielleicht der interessanteste Charakter in dieser kurzen Szene. Ihr Verhalten ändert sich sekundenschnell mit dem Kontostand auf dem Terminal. Erst spöttisch, dann schockiert, dann völlig devot. Sie repräsentiert die materialistische Welt, in der wir leben. In (Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben wird sie zum Barometer für den sozialen Status, was die Absurdität der Situation noch unterstreicht.
Was mir an Simon am besten gefällt, ist seine Ruhe. Während alle anderen ausrasten, bleibt er gelassen. Er genießt es sichtlich, seine Gegner zappeln zu lassen. Sein Satz 'Lass die Kugel noch etwas fliegen' zeigt, dass er die Kontrolle hat. Er braucht nicht zu schreien, seine Bankkarte spricht für ihn. (Synchro) Hundertfach ausgeben, von Schönheiten umgeben liefert hier die ultimative Fantasie für jeden, der sich schon einmal ungerecht behandelt gefühlt hat.