Gerade als die Situation eskaliert, erscheint dieses niedliche System-Mädchen mit dem Herz-Rahmen. Der Kontrast zwischen der düsteren Zombie-Apokalypse und diesem hellen, fast verspielten Interface ist genial. Dass der Protagonist dafür eine Geschwindigkeits-Belohnung bekommt, während er eigentlich kämpfen müsste, ist typisch für den Charme von Endzeit-Liebe: Gezwungen, einen Zombie zu lieben. Einfach unerwartet!
Das Mädchen in der grünen Jacke lässt sich von Konstantin nichts gefallen. Ihre Körpersprache und ihr wütender Blick, als er sie anfasst, sprechen Bände. Sie ist keine passive Figur, die gerettet werden muss, sondern steht ihren Mann. Diese Dynamik macht Endzeit-Liebe: Gezwungen, einen Zombie zu lieben so spannend. Man fiegtert regelrecht mit ihr mit und hofft, dass sie dem Typen eine reinhaut.
Während alle anderen aggressiv oder arrogant sind, wirkt der Junge mit dem Rucksack fast zu friedlich. Seine Reaktion auf das System ist eher Verwirrung als Freude. Diese Naivität in einer harten Welt wie in Endzeit-Liebe: Gezwungen, einen Zombie zu lieben macht ihn sehr sympathisch. Man möchte ihn beschützen, auch wenn er wahrscheinlich bald seine versteckten Kräfte zeigt.
Die verfallenen Gebäude und das staubige Licht am Eingang der Sicherheitszone schaffen sofort ein Gefühl von Gefahr und Verfall. Die Animation ist flüssig und die Charakterdesigns passen perfekt zur Post-Apo-Szenerie. Besonders die Mimik von Konstantin, wenn er lacht, ist gruselig gut gezeichnet. Endzeit-Liebe: Gezwungen, einen Zombie zu lieben setzt visuell neue Maßstäbe für das Genre.
Die Szene, in der Konstantin Pflaum die Gruppe am Tor abfängt, ist pure Spannung. Seine Überheblichkeit gegenüber den Neuankömmlingen in Sicherheitszone 1 macht ihn sofort unsympathisch. Besonders der Moment, als er das Mädchen bedrängt, zeigt seinen wahren Charakter. In Endzeit-Liebe: Gezwungen, einen Zombie zu lieben wird dieser Konflikt perfekt aufgebaut. Man will ihm am liebsten selbst eine verpassen!